Geschrieben von cori am Montag, 11 Mai 2009 um 00:22 Uhr
Das Leben ist gut,
verlangt von den Menschen Mut.
Erwartet, dass sie leben,
ihr Bestes an alle geben.
Doch sollen sie auch empfangen,
zu ihrem eigenen Genuss gelangen.
Die Freiheit empfinden,
um sich dann wieder neu zu binden.
Sich einlassen auf das Gegenüber,
dann werden die Gedanken nicht trüber.
Die Anderen empfinden,
sich immer wieder neu zu binden.
Doch manchmal kommen Menschen, die stinken,
sie können den Menschen nicht winken.
Sie können sich nicht vereinen,
sie können nur selber meinen,
Sie können nur für sich empfinden,
und nicht mit anderen Menschen binden.
Sie haben nur eine Sicht,
das ist die ihre, ohne Verzicht.
Aus dem Maul stinken sie nach Bier,
man nennt sie auch das STINKTIER.
Geschrieben von nomainstream am Mittwoch, 25 März 2009 um 12:53 Uhr
Gerade bei nerdcore.de entdeckt: Ein Video von einer Straßenbahnfahrt in Barcelona aus dem Jahr 1908.
Toll mal 100 Jahre zurück in das alltägliche Treiben einer Großstadt gucken zu können.
Vor allem interessant finde ich, wie die Leute vor der Bahn rumkaspern und sich von ihr herscheuchen lassen, auch Erwachsene scheinbar. Alle 10 Sek. sieht man da eine Situation, die hier und heute als Beinaheunfall eingestuft werden würde.
Mein Gedanke/Frage dazu: waren Menschen früher unbekümmerter? Kann man das anhand so eines Videos sagen? Oder: liegt es daran, dass es ne südeuropäische Großstadt ist (heute fahren sie in Spanien auch nicht viel besser). War die Straßenbahn damals brandneu? Nein, laut wikipedia gab es in Barcelona die ersten elektrischen Bahnen 1899. Liegts an der Kamera? Vielleicht, aber die ersten Kameras gabs auch schon 1888.
Geschrieben von Elnagllois am Freitag, 13 März 2009 um 01:26 Uhr
Die Gitarre in meinen Ohren und die Zigarettenschachtel fast leer. Nein, kann doch nicht schon so spät sein? Der Tag hatte so viele nichtssagende Neuerungen für mich, dass ich Zeit für mich brauche. Nur für mich. Einfach so. Dahinschwelgen. In Musik. Und in Wein. Und in Scheiße schreiben.
Der Kopf dröhnt und die Sicht ist vernebelt. Auf einmal ist Stille - Youtube spielt nicht ab, was es spielen soll. Anscheinend wurde wieder irgendeines der Videos stillgelegt. Wie ich es hasse: Da sucht man sich mühevoll seine Lieblingsinterpreten mit ihren besten Titeln raus und ein paar Tage später heißt es: Pech gehabt - gibt’s nicht mehr, weil verboten und so.
Mittlerweile hat es fast jedes kleine Unternehmen getroffen. Wirtschaftskrise nennt man das. Die hohen Politiker müssen sich jetzt etwas ausdenken, die Theoretiker. Kinder verhungern in ihrem eigenen Zuhause und die nächsten laufen Amok. “Halleluja!” denken sich die meisten, die sich durch solche Nachrichten in ihrem schönen, rosa Nest gestört fühlen. Ja! Ja! Die Computerspiele, die waren es mal wieder! Die haben dem Kind diese Flausen eingetrieben und die Eltern, ja die Antwort ist einfach. Und warum haben die Eltern ihr Kind verhungern lassen? Gibt es da nicht auch so eine simple Erklärung? Wahrscheinlich haben die auch gespielt und deshalb ihr Kind vernachlässigt. Schauen wir doch mal, ob wir nicht Tetris oder ein ähnliches “Killerspiel” auf ihrem Rechner finden. Ah, da ist es ja, war doch klar!
Die Radiosender haben neues Fressen: “Was meint Ihr, wer ist noch verantwortlich für diese Untat?”. Anrufe über Anrufe treffen ein. Jaja, die Eltern, die Lehrer - alle haben Schuld. Alle, außer mir natürlich. Denn ich gehöre nicht zur Gesellschaft und habe auch keinen Einfluss darauf. Ich bin nur derjenige, der sich zu Wort meldet, wenn einmal mehr ein Unheil die Welt betroffen hat. Dann, ja dann kann ich sagen wer Schuld ist:
Geschrieben von Elnagllois am Dienstag, 17 Februar 2009 um 21:57 Uhr
Da sich dieser Blog über verschiedene Inhalte von Gedichten, über Gedanken, bis hin zu Spaß und Hobby zieht, möchte ich zur Einstimmung für die wenigen, denen dieses Spiel noch nichts oder wenig sagt, ein Mood-Video zum Game vorab zeigen, welches von einem Spieler zusammengeschnitten und mit Musik (leider in nicht so hervorragender Qualität) produziert wurde:
Das ist es also, das Spiel, das Millionen von Menschen tagtäglich in den Bann zieht und den einen oder anderen – zum Glück – auch anderweitig beschäftigen kann. Wie mich heute.
Diesen Eintrag möchte ich den Spielern widmen, die sich mit ihrer offensichtlichen Leidenschaft des Games und des Spielens, auch anderweitig auseinander gesetzt haben. Wie? Das lest ihr nun hier, als ein Beispiel von vielen:
Schon vor längerer Zeit, habe ich in der Reportage Von Magiern und Kriegern über verschiedene World of Warcraft Videos gehört, die nicht offiziell vom Spieleproduzenten Blizzard, sondern von den Spielern selbst gemacht wurden. Ich bin damals davon ausgegangen, dass über die normalen Videos, die von Spielern und Gilden ingame aufgenommen werden, gesprochen wurde. Da gibt es sehr schöne Videos zu den Raidinstanzen, wie beispielsweise, mein Lieblingsvideo zu Naxxramas. Ein bisschen direkter wird es dann bei Videos zu verschiedenen Taktiken, die anderen Spielern bestimmte Instanzen, Raids oder einzelne Bosse erklären. Ein Beispiel dafür ist das Video von Alvatar, in dem einer der Bosse aus Naxxramas richtig erklärt wird. Persönlich mag ich auch Videos zu Rollenspiel, wie das My Immortal oder zu PvP, wie das RP-PvP-Video von der Gilde Gnadenlos..
Doch was ich heute als ganz eigene Sparte entdeckt habe, sind die Musikvideos, die es auch in der Welt von World of Warcraft gibt. Spieler nehmen bekannte Songs und texten sie teilweise so um, dass sie in die Welt von WoW passen und präsentieren entsprechende Videos dazu. Hier möchte ich nun einige vorstellen, die mir - auch wenn die Musik selbst teilweise zu wünschen übrig lässt - gefallen haben:
My Name is Nyhm
Hard like Heroic
Wake me up to life
Ich sag nur: ganz großes Kino! Ich finde es schön, dass es Gamer gibt, die sich mit ihrem Lieblingsspiel nicht nur durchs bloße Spielen auseinander setzen, sondern sich auch auf die eine oder andere Weise inspiriert fühlen und sich - wie in diesem Beispiel gezeigt - technisch weiterbilden, in dem sie diese Videos produzieren. Ich persönlich freue mich auf weitere Videos von angehenden “Game-Künstlern”.
Außer Acht ist natürlich trotzdem nicht zu lassen, dass dieses Spiel, genauso wie vieles andere auch in unserem Leben, den einen oder anderen in Sucht verfallen lassen. Denen sollte geholfen werden und auf die Gefahren sollte aufmerksam gemacht werden.
Geschrieben von Elnagllois am Sonntag, 1 Februar 2009 um 03:30 Uhr
Es pulsiert. Erst langsam dann schneller. Der Kopf wippt mit, später der ganze Körper. Ich reiße mich zusammen, nicht mitzusingen. Die Hand spielt die Gitarre, dann das Schlagzeug. Ich höre:
Geil finde ich, dass jeder von seinem eigenen Musikgeschmack überzeugt ist und noch viel mehr, wie sich dieser gebildet hat. Wieso finde ich das eine gut und Du das andere? Sicher es sind Erfahrungen, die wir mit bestimmten Liedtexten haben, die wir nachempfinden können oder die uns bewegen. Und wenn es keinen Text gibt, dann bleibt noch der Sound.
Und was lässt uns rocken? Weshalb steht der eine auf Elektro und der nächste auf Rock – abgesehen mal von den „Mitläufern“? Finde ich sehr schwierig zu beantworten, wobei ich auch beides höre. Es gibt Melodien, die mich einfach in den Bann ziehen, rocken lassen – egal wie die Laune gerade ist, oder Melodien, die meine kleinen Haare auf den Armen gen Himmel neigen lassen – vor Wohltat. Melodien, oder Rythmen, die meine Laune beeinflussen.
Ich könnte jetzt umschalten, bspw. eine andere Musikrichtung
oder um ein anderes Beispiel der selben Richtung zu nennen:
Und die meisten Menschen, können entweder mit Video 1 nix anfangen oder aber mit Video 2 & 3. Doch finde ich mich in beiden wieder. Das ganze geht - zwar nicht oft, aber manchmal - noch ganz anders, nämlich langsam und sentimental und noch dazu eine dritte Musikrichtung:
oder - um auch hier ein zweites Beispiel zu nennen:
.. und auf einmal besinnt man sich auf die ernsten Dinge des Lebens. Ich finde es faszinierend, was Musik in einem auslöst. Und sicher schreibe ich gerade mal wieder Scheiße, aber mir liegt es seit Tagen, Monaten, Jahren auf der Schulter. Es fasziniert mich. Ich liebe es. Die Musik. Mein Leben wäre wohl ohne Musik (und Literatur – das geb ich dann beim nächsten Schwunk zum Besten) nicht so wunderbar, wie sie jetzt wäre. Ich kann mir zumindest nix vorstellen, welches ihren Platz bei mir so ehrenvoll einnehmen könnten.
Doch was mich auch fasziniert ist, dass die Richtungen so auseinander gehen. Das es Musik gibt, die mir auf die Nerven geht oder mit der ich schlichtweg nichts anfangen kann, genauso wie Du vielleicht mit dieser, hier von mir beispielhaften, nix anfangen kannst.
Es ist schon wirklich seltsam, wie die Dinge gehen.
Geschrieben von Elnagllois am Samstag, 31 Januar 2009 um 23:52 Uhr
Im Original geschrieben von schmalinksy
Die ganze grosse Kunst ist vorn.
Das sind Galerien, das ist die Orgel,
das ist der Mensch mit Krawattenschal, oder einer mit geschminkter Blässe.
Das sind Ansichten, vor denen ich niederknien,
oder die ich sofort allen erzählen will.
Das ist der Wald,
grün und leer ..
Das ist das Meer,
blau und schwer. [leicht]
Oder ne Frau,
ne schöne Seele.
Eine mit nem Tattoo:
“.. ich lach wie Du.”
Eine für die Welt.
grrkss.
schmalinsky
Original Ende
Brief an schmalinsky
Es sind Worte, die einen berühren,
wenn die Haare sich aufbäumen.
Es sind Sinne, die wir verspüren,
- Gefühle, die sich schäumen.
Dazu braucht es kein Krawattenschal,
keine Schminke, für die Kunst.
Jeder hat zum Glück die Wahl,
wie vermehr ich andrer Gunst.
Fragsam ist jedoch noch hier,
ob es wirklich ratsam ist,
zu streben nach des ander’n Gier,
Bleib doch einfach, wie Du bist.
Ich mochte das von Dir geschrieben,
sinnierte, beriet darüber sehr.
Deine Worte sind im Kopf geblieben,
- jetzt freu’ ich mich auf mehr.